Patientinnen und Patienten, bei denen der V.a. eine chron. KHK (cKHK) besteht und eine Vortestwahrscheinlichkeit von mindestens 15 % vorliegt. Dies sollte auch auf dem Überweisungsschein angegeben werden (zur Ermittlung der Vortestwahrscheinlichkeit siehe unten)
Ausschluss einer cKHK im Rahmen eines geplanten operativen Eingriffes am Herzen (unabhängig von der Feststellung oder Behandlung einer cKHK).
Vorbereitung
Um eine möglichst optimale und diagnostische Bildqualität zu erreichen, ist eine Zielherzfrequenz von ≤ 60 Schlägen/min anzustreben. Bei Bedarf und unter Berücksichtigung der Kontraindikationen empfehlen wir, für den Tag der Untersuchung ggf. eine orale Betablockergabe oder die Anpassung einer bereits bestehenden Therapie vorzunehmen.
Aktuelle Blutwerte (TSH und Kreatinin).
Ermittlung der Vortestwahrscheinlichkeit (zwei Methoden)
Methode 1: Marburger Herz-Score
Kriterium
Punktzahl
Geschlecht u. Alter (Männer ≥ 55 Jahre; Frauen ≥ 65 Jahre)
Sind die Beschwerden bei Palpation reproduzierbar? Bei Nein:
1
Patient vermutet, dass der Schmerz vom Herzen kommt
1
Gesamtpunktzahl
Vortestwahrscheinlichkeit
0-2
< 2,5 %
3
ca. 17 %
4-5
ca. 50 %
Methode 2: Anhand der ESC-Guidelines 2019
Typ. Angina pectoris
Atyp. Angina pectoris
Nicht-anginöser Brustschmerz
Dyspnoe
Alter
Männer
Frauen
Männer
Frauen
Männer
Frauen
Männer
Frauen
30-39
3 %
5 %
4 %
3 %
1 %
1 %
0 %
3 %
40-49
22 %
10 %
10 %
6 %
3 %
2 %
12 %
3 %
50-59
32 %
13 %
17 %
6 %
11 %
3 %
20 %
9 %
60-69
44 %
16 %
26 %
11 %
22 %
6 %
27 %
14 %
> 70
52 %
27 %
34 %
19 %
24 %
10 %
32 %
12 %
Typ. Angina pectoris
Alter
Männer
Frauen
30-39
3 %
5 %
40-49
22 %
10 %
50-59
32 %
13 %
60-69
44 %
16 %
60-69
52 %
27 %
Atyp. Angina pectoris
Alter
Männer
Frauen
30-39
4 %
3 %
40-49
10 %
6 %
50-59
17 %
6 %
60-69
26 %
11 %
60-69
34 %
19 %
Nicht-anginöser Brustschmerz
Alter
Männer
Frauen
30-39
1 %
1 %
40-49
3 %
2 %
50-59
11 %
3 %
60-69
22 %
6 %
60-69
24 %
10 %
Dyspnoe
Alter
Männer
Frauen
30-39
0 %
3 %
40-49
12 %
3 %
50-59
20 %
9 %
60-69
27 %
14 %
60-69
32 %
12 %
Dr. med. Christoph Reh
Praktische Erfahrung
Seit 01/2019
MVZ Radiologie Rotenburg a.d. Fulda/Bad Hersfeld GmbH Geschäftsführender Gesellschafter Facharzt für Radiologie Ärztlicher Leiter
04/2008 – 12/2018
Gemeinschaftspraxis für Radiologie Dres. Flicker, Reh und Szabo Rotenburg a.d.F Gesellschafter Facharzt für Radiologie
02/2000 – 03/2008
Klinikum Fulda, Radiologie-Zentrum Direktoren Prof. Ch. Manke, Prof. E. Hofmann AIP, Assistenzarzt, Facharzt, Oberarzt
01/2000 – 02/2000
Klinikum Bad Hersfeld, Radiologie AIP
01/2000 – 12/2000
Rheumaklinik Bad Wildungen AIP
Bildungsweg
06/2004 – 08/2005
Fernstudium „Betriebswirtschaft für Ärztinnen und Ärzte“ Kölner WISO-Repetitorium Prof. Ch. Braunschweig
24.02.2006
Facharztprüfung Radiologie
11/2001
Promotion Uni-Klinikum Gießen, Institut für Pathologie Thema „Immunreaktivität der Knochenmatrixproteine am normalen Knochengewebe und bei Tumorosteopathien“
10/1993 – 10/1999
Studium der Humanmedizin Justus-Liebig-Universität Gießen
Zusatzqualifikationen
12/2025
MRT der Prostata Q2
06/2025
Lungenkrebsfrüherkennung mit Niedrigdosis-CT Q2
10/2023
Kardiovaskuläre Radiologie Q1 Herz-CT
03/2021
MRT der Prostata Q1
Seit 2008
KV-Zulassung zur „Kurativen Mammographie“
Seit 2000
Fortbildungsschwerpunkt „Rheuma-Radiologie“
Mitgliedschaften
Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) Berufsverband Deutscher Radiologen e.V.
Dr. med. Jan Falk, MHBA
Praktische Erfahrung
Seit 01/2024
MVZ Radiologie Rotenburg a.d. Fulda/Bad Hersfeld GmbH Geschäftsführer (seit 01/2026) Facharzt für Radiologie Stellv. Ärztlicher Leiter
07/2022 – 12/2023
MVZ Radiologie Braunschweig GmbH Facharzt für Radiologie
02/2021 – 03/2022
Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Abteilung Kinderradiologie Facharzt für Radiologie – Schwerpunkt: Pädiatrische kardiovaskuläre Radiologie, angeborene Herzfehler, EMAH
04/2016 – 02/2021
Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Arzt in Weiterbildung, Radiologie – klinischer Schwerpunkt: Kardiovaskuläre Radiologie
10/2015 – 03/2016
Gefäßzentrum Südniedersachsen, Angiologische Praxis Dres. G. Lübbert und B. Schmitz-Salue, Northeim Arzt in Weiterbildung, Innere Medizin
European Society of Cardiovascular Radiology (ESCR) European Society of Radiology (ESR)
Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) • AG Herz- und Gefäßdiagnostik • AG Uroradiologie und Urogenitaldiagnostik • AG Muskuloskelettale Radiologie • AG Informationstechnologie (AGIT)
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